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Restaurierungstagebuch
Mai 2009
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08. und 09. Mai 2009:
Lackierarbeiten Fahrerkabine und Fahrzeugheck
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Nachdem am 08.05.2009 die Fahrerkabine in rot lackiert worden war, konnten wir uns nunmehr um das Heck kümmern. Somit ging es am 09.05.2009 schon am frühen Morgen gegen 8:00 Uhr mit Schleifarbeiten und einigen Spachtelarbeiten sofort zur Sache. Ziel war es, das komplette Heck des TLF noch am selben Tag zu lackieren.
Dank Thomas Kindler und Michael Eitdorf, der von Beginn an immer tatkräftig mitgearbeitet hatte, konnte das Ziel auch tatsächlich erreicht werden. Nach verrichteter Arbeit konnten die fleißigen Helfer gegen 19:00 Uhr die Heimreise antreten.
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10. Mai 2009:
Die Ergebnisse der Lackierarbeiten kommen ans Tageslicht
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Noch am 10.05.2009 gegen Mittag wurde das Fahrzeug aus der Behelfskabine in neuem Glanz – vorne wie hinten – ins Freie geholt. Hier konnte sich Thomas Kindler von seiner Lackierarbeit auch gleich selbst ein Bild machen. Diesen Augenblick wollte er sich nicht nehmen lassen. Zufrieden und doch ein wenig Stolz auf die geleistete Arbeit ging der Sonntag mal zu Ende.
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16. Mai 2009:
Arbeiten an den hinteren Kotflügeln und eine kleine Ausfahrt
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Am 16.05.2009 konnte dann eine erste „Zwischen-Endrunde“ eingeläutet werden. Die hinteren Kotflügel wurden in schwarz lackiert. Leider bereitete uns hierbei der rechte hintere Kotflügel einige Sorgen. Er war völlig zerbeult und musste zunächst mit viel Kraft und Geduld wieder in Form gebracht werden. Mit einem akzeptablen Ergebnis konnte nun auch dieser in seiner Ursprungsfarbe lackiert werden. Nach dem neue Schrauben besorgt werden konnten, wurde auch die Stoßstange montiert und nachlackiert. Auch die Felgen konnten lackiert werden. Am folgenden Tag wurden dann auch die Blaulichter, Scheinwerfer und diverse Kleinteile montiert. Nach dem das Kennzeichen endlich wider aufgeschraubt war, ließen wir es uns nicht nehmen, eine kleine Tour durch Würselen zu starten. Das TLF sprang auf Anhieb an und wurde dann zu einem nahegelegenen Parkplatz gefahren, um ein paar schöne Fotos zu machen. Hier wurden schon staunende Augen der Autofahrer sichtbar. Ja, es ist schon was Feines wenn ein so altes Fahrzeug mit simpler aber genialer Technik durch den heutigen Straßenverkehr rollt. Aber fertig sind wir noch lange nicht. Es stehen noch ein paar anstrengende Tage an. Geplant ist, am 21.05.2009 das Fahrzeug erstmalig als „Erlkönig“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Somit ging auch dieser Tag schnell zu Ende.
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18. Mai 2009:
Montage der Steckleiter
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Am 18.05 überlegten wir, wie die vierteilige Steckleiter auf das Dach montiert werden könnte. Leider war die eigentliche Vorrichtung nicht ausreichend, um die Leiter aufzunehmen. Also galt es wiederum ein kleines Problem zu lösen. Schnell war entschieden dass, zwei einfache 3 Meter lange Schallbretter sicherlich Abhilfe schaffen könnten. Diese Idee erwies sich als einfach und gut. Mit einem Metallbügel am Ende der Bretter konnten wir dann auch eine weitere Auflage für die Steckleiter schaffen. Schnell noch lackiert und wieder war ein Arbeitstag geschafft, der leider viel zu schnell zu Ende ging.
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19. und 20. Mai 2009:
Diverse Kleinteile werden angebracht
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Am nächsten Tag dem 19.05.2009 nahmen wir uns vor, nur ein paar Kleinigkeiten wie Saugschläuche und Haltegummis anzubringen. Aber wie das so mit Kleinigkeiten ist, wird schnell mehr daraus. Weil die Trittbretter an den Seiten doch erhebliche Roststellen und Lackierrückstände aufwiesen, wurden diese kurzerhand abgeschliffen und neu lackiert. Hier zeigte Thomas Kindler – wie so oft – einmal mehr handwerkliches Geschick und eine schnelle Umsetzung. Auch dieser Tag war wieder viel zu schnell vorbei.
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21. und 24. Mai 2009:
Der erste öffentliche Auftritt des TLF beim Fest der Feuerwehr Stolberg
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Letztlich konnte das Übacher TLF pünktlich am 21.05.2009 zum „Tag der offenen Tür“ in Stolberg in der Liga der Blaulicht-Oldtimer teilnehmen.
Ein toller Tag war auch der 24.05.2009: Das TLF fuhr beim großen Festumzug der Feuerwehr Stolberg mit und konnte so den ersten Löschzug der „Langhauber Mercedes“ im Kreis Aachen komplettieren. Da wir uns jedoch auf die Kosmetik und das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeuges konzentrierten, blieb leider der Innenraum auf der Strecke. Dieses soll jedoch bis zum 112 Jährigen in Übach nachgeholt werden. Auch wird der Lack, derzeit in Seidenmatt glänzend, in glänzendem Lack erstrahlen. Jedoch ist dieses kein Versprechen, nur der Versuch, dieses Ziel zu erreichen, wird selbstverständlich gestartet. Mit dem Lack dürfte es bis zum 12.06.2009 schwierig werden, da hier noch viel Arbeit vor dem Lackieren ansteht.
Spätestens aber zum „125jährigen Jubiläum“ in Übach wird das Fahrzeug quasi in neuem Glanz erstrahlen.
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Alles in allem kann ich nur sagen, dass Michael Eitdorf und Thomas Kindler mir innerhalb von fünf bis sechs Wochen die Verwirklichung eines Ziels ermöglichten, das ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.
Auch muss ich hier dem Löschzug Übach einfach mal ein Lob und meinen Dank für eine super Unterstützung aussprechen. Nicht nur bei komplizierten Schweißarbeiten stand die Übacher Wehr mir zur Seite – auch auf der Suche nach den Original-Blaulichtern konnte diese starke Truppe mir weiterhelfen.
Danke an Michael Eitdorf und Thomas Kindler, die beinahe täglich vor Ort waren um dieses Fahrzeug für das Übacher Jubiläum fit zu machen. Es ist gelungen und ich bin stolz, dass mir solch’ eine Truppe zur Seite stand.
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© 2007 Löschzug Übach. Alle Rechte vorbehalten.
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