Während der Silvesterfeierlichkeiten wurde der Löschzug Übach um 00:15 Uhr zu einem Heckenbrand nach Übach gerufen. Im Bereich einer Garage waren ca. 10 m einer hochgewachsenen Hecke in Brand geraten. Das Feuer wurde mit einem S-Rohr und einem C-Rohr bekämpft und konnte schnell gelöscht. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für den Löschzug Übach beendet.
Eine Fotoserie und einen Pressebericht finden Sie [hier].
Nur etwa zweieinhalb Stunden später - gegen 02:40 Uhr - wurden die Einsatzkräfte des Löschzugs erneut alarmiert. Im Stadtteil Übach brannte ein Altkleidercontainer. Der Container wurde unter Einsatz einer Schaumpistole geflutet. Nach 30 Minuten war der Einsatz für die Einsatzkräfte beendet.
Kurz nach 9 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung für die Übacher Wehr. Die Einsatzkräfte mussten erneut zur vorgenannten Einsatzstelle ausrücken. Der Altkleidercontainer wurde gewaltsam geöffnet, ausgeräumt und der Inhalt mit einem S-Rohr abgelöscht. Nach etwa 40 Minuten war der Einsatz beendet.
Gegen 16.45 Uhr musste der Löschzug Übach zu einem brennenden Baum im Stadtteil Übach ausrücken. Ein älterer Baum hatte im inneren Feuer gefangen. Der Baum wurde unter Verwendung eines S-Rohrs und unter Einsatz einer Steckleiter geflutet. Das Feuer konnte schnell abgelöscht werden. Nach 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte den Standort anfahren.
Am Morgen des 02.01.2009 wurde der Löschzug Übach mit dem Stichwort “ Person hinter Tür “ alarmiert. Die Tür wurde geöffnet und die Person konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.
Um kurz vor 20:00 Uhr wurde der Löschzug Übach zusammen mit der Löscheinheit Boscheln zu einer brennenden Stallung in den Stadtteil Übach gerufen. Zugleich wurde die Informations- und Kommunikationseinheit des Kreises Heinsberg (IuK) alarmiert. Im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens sollte eine Stallung mit mehreren Dutzend Bullen in Brand geraten sein. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte war im Bereich der Halle eine starke Rauchentwicklung festzustellen. Im Bereich des unterirdischen Güllekellers war es zu einer Verpuffung mit massiver Stichflammenbildung gekommen. Die Halle war glücklicherweise nicht in Brand geraten. Die alarmierte IuK-Einheit war nicht mehr erforderlich. Vorsorglich wurde ein Löschangriff aufgebaut und ein Trupp unter Atemschutz ging in Bereitstellung. Unter Einsatz von landwirtschaftlichem Gerät wurde die Gülle im Güllekeller in Bewegung versetzt. Das Feuer konnte so rasch bekämpft werden. Nach etwa 1 Stunde fuhren die Einsatzkräfte wieder den Standort an.
Um 05:30 Uhr wurde der Löschzug zu einem Wasserschaden nach Palenberg gerufen. Die Erkundung ergab, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.
Die nächste Alarmierung folgte um 9:00 Uhr. Die Einsatzkräfte wurden nach Übach gerufen. In einem Schwimmbad sollte der Keller unter Wasser stehen. Die Erkundung nach dem Eintreffen ergab, dass es zu einem massiven Wassereinbruch im gesamten Kellerbereich gekommen war. Der Keller war bis auf Deckenhöhe geflutet. Eingesetzt wurden zwei Tauchpumpen und die Vorbaupumpe eines LF 16-TS. Insgesamt wurden etwa 230 m³ aus dem Kellerbereich gefördert. Die zuständigen Wasser- und Energieversorger sperrten die Zuleitung und schalteten die Räumlichkeit stromlos. Zusätzlich kam der Wassersauger des Gerätewagens Gefahrgut (NRW) der Löschgruppe Boscheln zum Einsatz.
Eine Fotoserie zu diesem Einsatz finden Sie [hier].
Gegen 03:15 Uhr wurde der Löschzug zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ein PKW war in einem Kreuzungsbereich mit einem LKW kollidiert. Die Strasse wurde durch die Einsatzkräfte gereinigt, alle Flüssigkeiten wurden abgestreut und aufgenommen. Nach einer Stunden konnten die Einsatzkräfte die Wache anfahren.
Eine Fotoserie zu diesem Einsatz finden Sie [hier].
Um 14:30 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. In einem Hausflur war eine kleinere Menge Unrat in Brand geraten. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Brand mittels S-Rohr schnell löschen. Nach ca. 30 Minuten fuhren die Einsatzkräfte den Standort an.
Erneut wurde der Löschzug Übach gegen 17:50 Uhr zu einem Wasserschaden alarmiert. Infolge eines Wasserrohrbruchs stand ein großräumiger Keller unter Wasser. Eingesetzt wurden zwei Tauchpumpen und der Wassersauger der nachalarmierten Löschgruppe Boscheln. Insgesamt wurden etwa 50 m³ Wasser aus dem Kellergeschoss gepumpt. Nach knapp 3 Stunden konnten die Einsatzkräfte abrücken.
Die nächste Alarmierung erfolgte kurz vor 22:00 Uhr zu einem Küchenbrand im Stadtteil Scherpenseel. Noch auf der Anfahrt wurde bekannt, dass das Feuer gelöscht werden konnte. Die Kräfte des Löschzugs Übach konnten den Einsatz abbrechen.
Gegen 17:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund eines Wasserschadens nach Palenberg gerufen. Nach erster Erkundung wurde festgestellt, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.
Kurz nach 20:00 Uhr am gleichen Tag musste der Löschzug Übach erneut zu einem Wasserschaden im Stadtteil Übach ausrücken. In einem Wohnhaus war es im Bereich des Dachgeschosses zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Das Wasser hatte sich seinen Weg bis in das Kellergeschoss gebahnt. Die Einsatzkräfte mussten sich zunächst Zugang zum Wohnhaus verschaffen. Im Kellerbereich wurde sodann eine Tauchpumpe eingesetzt. Um die Wasserschäden im Erdgeschoss und den Obergeschossen zu beseitigen, wurde die Löscheinheit Boscheln nachalarmiert, die den Wassersauger einsetzte. Nach etwa 2 Stunden war für alle Kräfte der Einsatz beendet.
Zu einem erneuten Wassereinsatz wurde der Löschzug Übach gegen 20 Uhr alarmiert. Nach einem Rohrbruch stand im Stadtteil Palenberg ein Keller etwa 20 cm unter Wasser. Die Einsatzkräfte nahmen eine Tauchpumpe vor. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.
Um 23:30 Uhr erfolgte bereits die nächste Alarmierung für die Einsatzkräfte des Löschzuges. Im Stadtteil Übach brannte ein Altkleidercontainer. Ein Trupp unter Atemschutz öffnete den Container, räumte diesen aus und löschte den Inhalt mit einem S-Rohr ab. Die Einsatz betrug etwa 30 Minuten.
Um die Mittagszeit gegen 12:45 Uhr rückte der Löschzug Übach mit der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen nach Boscheln aus. Die Löschgruppe Boscheln war zuvor wegen eines Kaminbrandes alarmiert worden. Ein Trupp unter Atemschutz setzte das Kaminkehrgerät über die Drehleiter ein. Weitere Kräfte kontrollierten das Gebäudeinnere im Bereich des Kaminzuges, der besonders im oberen Teil aufgrund der starken Wärmeentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Am 20.01.09 rückte der Zug 1 der freiwilligen Feuerwehr Übach-Palenberg (LZ Übach, LG Boscheln) zu einem BMA - Alarm aus. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Ein Eingreifen war daher nicht erforderlich . Die Löschgruppe Boscheln konnte im Standort verbleiben.