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1980
Am 25.10., gegen 15.45 Uhr. kam es zu einer Gasexplosion in dem Mehrfamilienhaus Kirchstraße 26. Ein schwerverletztes 9 jähriges Mädchen und acht Leichtverletzte waren Opfer dieses Unglücks. Herumfliegende Glassplitter verletzten mehrere Passanten. Schwere Mauerbrocken wurden noch in einer Entfernung von 50 m vom Explosionsort gefunden. Die Druckwelle zerstörte an 80 Häusern die Fensterscheiben. Die gesamte Feuerwehr der Stadt, das Technische Hilfswerk, mehrere Ärzte, Schutz- und Kriminalpolizei waren im Einsatz. Die Verletzten wurden sowohl mit dem Hubschrauber als auch mit Rettungswagen in das Geilenkirchener Krankenhaus gebracht.
Weiterhin wurde der Löschzug Übach zu insgesamt 50 Einsätzen, Hilfeleistungen, Fehlalarmen alarmiert oder angefordert u.a. für: Gasflaschenexplosion, Pkw-Brände, Dachstuhl-Brand des Stadthotels, Hochwasser auf dem Rathausplatz, Verkehrsunfall Roermonder Straße, Jahrhunderthochwasser auf dem Rathausplatz und zum Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen Hoverhof. Bei der Schlussübung wurden Paul Savoir, Ferdi Dreschers und Leo Dreschers für ihre 40 jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr besonders geehrt. Der Löschzug bzw. Vertreter des Löschzuges nahmen u.a. an folgendem Ereignis teil:
Am 17.9. traf der neue Rüstwagen (RW 1) in Übach ein und wurde seiner Bestimmung übergeben. Dieses Fahrzeug wird bis heute zur technischen Hilfeleistung eingesetzt.
Hauptbrandmeister i. R. Mathias Delahaye, der ehemalige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt starb am 31.10. im Alter von 79 Jahren. Er gehörte seit dem 1. März 1927 der Freiwilligen Feuerwehr an. In schwerer Nachkriegszeit, am 6. Dezember 1947, wurde er zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der damaligen Gemeinde Übach-Palenberg bestellt. Ihm fiel die schwierige Aufgabe zu, die Wehr "aus dem Nichts" wieder aufzubauen. Aufgrund seiner Erfahrung, seines unermüdlichen persönlichen Einsatzes und seiner Veranlagung, menschliche Kontakte zu pflegen, hat er diese Aufgabe erfolgreich gelöst.
Als Anerkennung für 40 jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr erhielten bei der Schlussübung das Feuerwehrehrenzeichen in Gold: Kreisbrandmeister Paul Savoir, Stadtbrandmeister Ferdinand Dreschers, Oberbrandmeister Leo Dreschers.
Der Oberfeuerwehrmann Peter Errens konnte am 08.11.1980 ein besonderes Jubiläum feiern: seit 25 Jahren stellt er den "St. Martin" in Übach dar. Trotz des Silberjubiläums denkt der 60jährige noch nicht ans Aufhören. Solange er auf dem Pferd sitzen kann, will er seine "Passion" fortsetzen. Seit fünf Jahren verkörpert er auch in Palenberg den "St. Martin".
1981
1981 waren 61 Einsätze zu verzeichnen u.a.: PKW-Brände, Überflutung Bahnhof, Katze von Dach geholt, Rinder vor Ertrinken gerettet. Bombenalarm Carolus-Magnus-Gelände.
Es fanden insgesamt 11 Übungen statt, darunter die Jahreshauptübung sämtlicher Feuerwehren der Stadt im Stadtteil Boscheln. Bei der Schlussübung wurde Willi Kreins für seine 25 jährige Zugehörigkeit der Freiwilligen Feuerwehr besonders geehrt. Der Löschzug bzw. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an den Feiern zum 25 jährigen Priesterjubiläum von Pater Maurer am 12.02. teil.
1982
In diesem Jahr standen die Wehrleute bei 60 Einsätzen bereit u.a.: Verkehrsunfall Stegh, Hochwasser Rathausplatz, Verkehrsunfall Merksteiner Straße.
1983
Der Löschzug Übach wurde zu insgesamt 46 Einsätzen, Hilfeleistungen angefordert, u.a.: Unfall Zweibrüggen, Lebensmüden gerettet, Wespenschwarm und am 14.9. Großbrand Waldschänke. Am 20.11. wurden die ersten Meldeempfänger an die Männer des Löschzuges Übach ausgehändigt. Mit der Einführung der stillen Alarmierung begann für den Löschzug Übach ein "neues Zeitalter". Der Sirenenalarm trat damit immer mehr in den Hintergrund.
1984
Der Löschzug stand 73 mal bereit u.a.: Tier aus der Wurm gerettet, Ölalarm, Verkehrsunfall Roermonder Straße, Wespennest, LKW-Brand.
Es fanden insgesamt 11 Übungen statt, darunter die Jahreshauptübung im Stadtteil Scherpenseel. Bei der Jahreshauptübung wurde Theo Lehnen für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwillige Feuerwehr geehrt. 1984 wurde eine Versammlung und eine Vorstandssitzung abgehalten. Der Löschzug bzw. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgenden Ereignissen teil: 30.03. Mahnkreuz im Rimburger Wald eingeweiht, 18.12. Indienststellung eines neuen Mannschaftswagens.
1985
Der Löschzug wurde zu insgesamt 67 Einsätzen, Hilfeleistungen und Fehlalarmen angefordert, u.a.: Eiszapfen entfernt, Rettung einer Katze, PKW-Brand, Verkehrsunfall Beggendorfer Straße, Person in Auto eingeklemmt, Fernseher implodiert, Verkehrsunfall Rolandstraße.
Der Löschzug hatte 57 aktive Mitglieder, 9 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.
1986
Insgesamt 89 Einsätze wurden registriert, u.a.: Bergung einer toten Person aus der Wurm, Ölofenbrand, Ölauslauf, Bienenschwarm eingefangen, Unfall in der Schley, Bombendrohung Realschule. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgendem Ereignis teil:
- 11.07. Großer Zapfenstreich auf dem Rathausplatz
1987
Der Löschzug Übach wurde insgesamt zu 91 Einsätzen angefordert, u.a.: Brand Rimburger Mühle, eingeklemmte Person in Personenkraftwagen, Gelenkbus umgekippt, eingeklemmte Person in Lkw.
Stadtbrandmeister Ferdi Dreschers trat am 26.2.1987 in die Alters- und Ehrenabteilung des Löschzuges über. Zu seinem Nachfolger als Stadtbrandmeister wurde HBM Bernd Beckers gewählt. Am 03.05.1987 traten der Löschzugführer HBM Johannes Pasch und sein Stellvertreter OBM Leo Dreschers zurück. Neuer Löschzugführer wurde HBM Franz-Josef Jäger. Zu seinem Stellvertreter wurde HBM Manfred Savoir bestellt. Der Löschzug Übach nahm am 14.6. an der Primiz von Pater Hans Werner Günter teil.
1988
Es waren 73 Einsätze zu verzeichnen, u.a.: Kaminbrand, Rimburger Hof, PKW-Brände, PKW-Unfall Roermonder Straße, Heizöl ausgelaufen.
Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgenden Ereignissen teil:
- 24.03. Ernennung von Bernd Beckers zum Stadtbrandmeister durch den Rat der Stadt,
- 31.03. Priesterjubiläum von Pater Leo Vieten.
1989
Der Löschzug Übach wurde zu insgesamt 94 Einsätzen alarmiert, u.a.: Pkw-Brände, Verkehrsunfall Poststraße, Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 221, Verkehrsunfall auf der Jülicher Straße und Verkehrsunfall in der Schley.
Am 10.06. wurde Kreisbrandmeister Paul Savoir aus dem aktiven Feuerwehrdienst in der Stadthalle Übach und im Anschluss daran mit einem großen Zapfenstreich auf dem Parkplatz vor der katholischen Grundschule verabschiedet. Hierzu waren zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik und Verwaltung sowie Feuerwehrleute aus nah und fern erschienen.
Der Löschzug Übach stellte am 13.06. einen Kommandowagen in Dienst, welcher mit Sponsorgeldern angekauft worden war.
Grund zur Freude hatte der Löschzug, am 17.02. konnte bereits das Richtfest und die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus gefeiert werden. Am 14./15.10., acht Monate später, war die Zeit der räumlichen Enge im alten Feuerwehrgerätehaus endlich vorbei. Es fand die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses an der Friedrich-Ebert-Straße statt. Im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" wurde das Feuerwehrhaus dem Löschzug und der Bevölkerung übergeben.
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