1970 bis 1979

1970
Auch im Jahre 1970 wurden die Feuerwehrleute mit 24 Einsätzen wieder sehr gefordert. Daneben fand man jedoch auch noch Zeit zur Beteiligung am Fest "Neubau des Jugendheimes".
Vertreter der Wehr nahmen an vier Dienstbesprechungen des Kreisverbandes, zwei Brandmeisterbesprechungen und einer Arbeitstagung für Sicherheitsbeauftragte teil. Die Wehr zählte 36 aktive Mitglieder und fünf Mitglieder der Altersabteilung.

1971
1971 standen die Wehrleute bei 25 Einsätzen bereit, um das Hab und Gut der Bürger zu erhalten. Daneben wurden neun plan- und 15 außerplanmäßige Übungen, insbesondere an der neuen Drehleiter DL 30 und für die Leistungswettkämpfe, durchgeführt. Erstmals nahm man an den Kreisleistungswettkämpfen in Boscheln teil und stellte dort auf Anhieb den Sieger in der Gruppe "vom Fahrzeug aus". Wie in den vergangenen Jahren kam auch 1971 trotz aller Einsatzfreudigkeit und Arbeit die Geselligkeit nicht zu kurz, zum Beispiel beim Kreisfeuerwehrverbandsfest in Oberbruch und bei den Jubiläumsveranstaltungen in Brachelen, Oidtweiler und Beggendorf, wo auch die Verbundenheit und Freundschaft zu den anderen Wehren gepflegt wurde.
Zur besonderen Freude wurde in diesem Jahr die 30 Meter hohe Drehleiter von der Stadt beschafft und der Wehr zur Verfügung gestellt. Ebenfalls konnte das Feuerwehrhaus im Kirchberg erweitert werden. Weitere Erwähnung verdient der große Kameradschaftsabend, verbunden mit der Jubilarehrung von fünf verdienten Wehrleuten. Hierbei wurden die Mitglieder Peter Schaffrath, Hubert Rausch, Franz Philipps, Leo Beckers und Heinrich Boymanns für 40- bzw. 25 jährige Mitgliedschaft geehrt und ausgezeichnet.

1972
Bei den Vorstandswahlen am 15. Januar wurden folgende Mitglieder gewählt:
Paul Savoir, Stadtbrandmeister; Ferdi Dreschers, Löschzugführer; Peter Schaffrath, stellvertr. Löschzugführer; Leo Dreschers, Beisitzer; Johannes Pasch, Beisitzer; Franz Philipps, Schriftführer; Hubert Rausch, Schatzmeister; Bernd Weinkamp, Fahrzeugwart; Hermann Nießen, Mannschaftssprecher; Fred Lipek, stellvertr. Mannschaftssprecher; Matthias Delahaye, Vertreter der Altersmannschaft.

Der Löschzug Übach zum 75 jährigen Bestehen 1972.

Nicht zuletzt ist erwähnenswert, dass Franz Philipps und Hubert Rausch seit Jahren dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes angehören. Das wohl wichtigste Ereignis des Jahres 1972 waren die Veranstaltungen aus Anlass des 75 jährigen Bestehens der Wehr am 27. und 28. Mai. Alle Mitglieder stellten sich in ungezählten Stunden für die Vorbereitung und Durchführung des Festes zur Verfügung. Die Veranstaltungen waren gut besucht und fanden bei den Teilnehmern vollste Anerkennung. Am 27.5.1972 fand ein großer Festabend zum 75 jährigen Bestehen des Löschzuges Übach in der Stadthalle statt. In der bis auf den letzten Platz besetzten Halle begrüßte Löschzugführer Ferdi Dreschers die zahlreich erschienenen Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Sybertz, stellvertretenden Bürgermeister Hinsenkamp, Stadtdirektor Etzig, Erster Beigeordneter Gärtner, Technischer Beigeordneter Schiewe, Kreisbrandmeister Nickels, Stadtbrandmeister Savoir, Hauptbrandmeister a.D. Delahaye und die Geistlichkeit.
Stadtdirektor Etzig überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung, ehe er auf die Geschichte des Löschzuges Übach einging. "Die beste Brandversicherung war und ist immer noch eine schlagkräftige Feuerwehr, ob in Zeiten der Fachwerkhäuser oder in der heutigen Zeit der vielgeschossigen Wohnhäuser und riesigen Betriebe", stellte der Stadtdirektor fest. So wie sich die Städte und Dörfer modernisiert hätten, so habe sich die Feuerwehr in all den Jahren immer wieder den neuen Gegebenheiten anpassen müssen. An die Stelle von Wassereimern seien zwar mittlerweile Tanklöschfahrzeuge, Atemschutzgeräte und vieles andere mehr getreten. "Eines jedoch ist immer gleich geblieben: Die Kameradschaft, der Idealismus und die Einsatzbereitschaft." Weiter lobte der Verwaltungschef die weithin bekannte Schnelligkeit der Übacher Wehr bei den Einsätzen. "Darüber hinaus hat die Wehr aber auch noch immer Zeit, bei vielen anderen Anlässen helfend einzuspringen. Eigenbrötelei hat bei der Wehr keinen Platz, denn man weiß, dass nur aus der Gemeinschaft die Kraft des einzelnen wächst." Zum Schluss bedankte sich der Stadtdirektor bei den zur Zeit 41 Mitgliedern der Feuerwehr für ihre Opfer und schloss in diesen Dank auch die Frauen der Wehrleute mit ein. Er wünschte, dass die Einstellung der Wehrleute bestehen bliebe. Umrahmt wurde die würdige Feier vom Instrumentalverein Herbach, dem Trommlercorps Übach-Palenberg und dem Übacher Männergesangverein 1848.
Aus allen Himmelsrichtungen des In- und Auslandes kamen die Wehren mit ihren Fahrzeugen, um am Festzug, dem Höhepunkt der zweitägigen Feiern der Jubiläumswehr, mitzuwirken.
Schon früh am Morgen begannen die Festlichkeiten des Übacher Löschzuges mit einer Messe in der katholischen Pfarrkirche, der eine Kranzniederlegung vorausgegangen war.
In diesem Jahr wurde der Löschzug Übach zu insgesamt 26 Einsätzen alarmiert und zwar u.a. zu Bränden, Leichenbergung, Rohrbruch Außerdem wurde mehrere Male Fehlalarm ausgelöst. Es fanden 9 planmäßige Übungen statt, darunter am 22.10. die Jahreshauptübung sämtlicher Wehren der Stadt im Stadtteil Boscheln. Am Ende des Jahres zählte die Wehr 40 aktive Mitglieder, 4 Mitglieder der Altersabteilung.

1973
Die Wehr wurde zu 36 Einsätzen alarmiert bzw. zur Hilfeleistung angefordert u.a. waren das Waldbrand Grotenrather Heide, Suche nach vermisstem Kind in der Wurm, Feldbrände, Kellerüberflutung.

Es fanden insgesamt 10 Übungen statt, darunter am 27.10. die Jahreshauptübung sämtlicher Wehren der Stadt auf dem Betriebsgelände der Firma Neuman & Esser in der Werkstraße. Am 28.09. war der Anhörungstermin zur Wahl eines neuen Stadtbrandmeisters. Gewählt wurde Hbm. Ferdi Dreschers, Stellvertreter Obm. Peter Schaffrath. Die Wahl war erforderlich, weil der bisherige Wehrleiter, Hbm. Paul Savoir durch Urkunde vom 24.8. zum Kreisbrandmeister des Kreises Heinsberg ernannt wurde.

Am 24.08.1973 wurde Paul Savoir zum Kreisbrandmeister des Kreises Heinsberg ernannt.

1974
In diesem Jahr wurde die Wehr wieder sehr gefordert (30 mal) u.a. zu Busbrand, Sturmschäden, Überschwemmung, Verkehrsunfall. Die Wehr nahm außerdem an folgende Veranstaltungen und Ereignissen teil:
 

  • 12.01. Brandmeister Leo Beckers wurde zum neuen Löschzugführer gewählt,
  • 25.02. die Wehr beteiligte sich mit einer Gruppe am Kinderkarnevalszug,
  • 05.05. Floriansmesse in der Pfarrkirche,
  • 19.05. Feuerwehrfest in Süsterseel,
  • 28.07. Kreisfeuerwehrverbandsfest in Waldenrath,
  • 29.09. Ausflug mit dem klingenden Rheinländer nach Winningen,
  • 12.10. und 13.10. anlässlich der Feuerschutzwoche:
    Tag der offenen Tür im Gerätehaus,
  • 11.11. Martinszug des Kindergartens und der Grundschule,
  • 16.11. Kameradschaftsabend und Namenstagsfeier im Gerätehaus.
    Mitglied Heinrich Pöttgens schied aus der Altersabteilung aus.


Zum Ende des Jahres zählte der Löschzug Übach 41 aktive Mitglieder und 4 Mitglieder der Altersabteilung.

1975
Das niedersächsische Heidegebiet wurde im August von einer Brandkatastrophe heimgesucht, der 8.000 Hektar Wald zum Opfer fielen. Sechs Menschen, darunter fünf Feuerwehrleute, kamen ums Leben. 30 Ortschaften mussten evakuiert werden. Erst nach Tagen konnten die 14.000 Helfer der Flammenhölle Herr werden. Der Sachschäden betrug 40 Mio. DM.

Aus diesem Anlass befanden sich auch Teile des Löschzuges Übach in Alarmbereitschaft, um dort Hilfestellung zu leisten. Darüber hinaus wurde die Wehr Übach zu insgesamt 48 Einsätzen alarmiert u.a. zu Verkehrsunfall, Ölspurbeseitigung. Überschwemmung Rathausplatz, PKW-Brand.

1976
Der Löschzug Übach wurde zu insgesamt 84 Einsätzen, Hilfeleistungen oder Fehlalarmen alarmiert bzw. angefordert. Sturmschäden, Flächenbrände und Hochwasser waren überwiegende Einsatzgründe.

1977
In diesem Jahr musste der Löschzug Übach zu insgesamt 47 Einsätzen ausrücken: Waldbrand Rimburger Wald. PKW-Bränden u.a.

Am 11.11.1977 wurde der Löschzug, neben den Wehren aus Geilenkirchen und Sittard, von der Feuerwehr Selfkant zu nachbarschaftlichen Hilfeleistungen nach Tüddern angefordert. Hier brannte die Lagerhalle einer Rohrreinigungsfirma in voller Ausdehnung. Besondere Gefahr bestand durch einige Acetylenflaschen, die erst nach ausgiebiger Kühlung aus der Halle geborgen werden konnten. Nach vierstündiger Arbeit war "alles" unter Kontrolle und die Wehren konnten wieder abrücken.

1978

In diesem Jahr waren 49 Einsätze zu verzeichnen u.a. Zimmerbrand Maastrichter Straße, Flächenbrand Heidberg, Bergung PKW. Am 24.10. wurde das neue Tanklöschfahrzeug 16 (TLF 16) in Ulm abgeholt und in Dienst gestellt.

1979
Es kam zu 55 Einsätzen, u.a. Straßenreinigungen, Pkw-Brände, am 20.6. Großbrand Schulzentrum, Kellerüberflutungen, Explosion Gasflasche. Der bisherige Löschzugführer Obm. Leo Beckers trat in die Altersabteilung über. Zu seinem Nachfolger wurde Hauptbrandmeister Johannes Pasch ernannt. Oberbrandmeister Leo Dreschers wurde sein Stellvertreter.
Die Nachfolge von Leo Beckers als Löschzugführer trat Johannes Pasch 1979 an.

1980 bis 1989

1980

Am 25.10., gegen 15.45 Uhr. kam es zu einer Gasexplosion in dem Mehrfamilienhaus Kirchstraße 26. 
Ein schwerverletztes 9 jähriges Mädchen und acht Leichtverletzte waren Opfer dieses Unglücks. Herumfliegende Glassplitter verletzten mehrere Passanten. Schwere Mauerbrocken wurden noch in einer Entfernung von 50 m vom Explosionsort gefunden. Die Druckwelle zerstörte an 80 Häusern die Fensterscheiben. Die gesamte Feuerwehr der Stadt, das Technische Hilfswerk, mehrere Ärzte, Schutz- und Kriminalpolizei waren im Einsatz. Die Verletzten wurden sowohl mit dem Hubschrauber als auch mit Rettungswagen in das Geilenkirchener Krankenhaus gebracht.

 

Weiterhin wurde der Löschzug Übach zu insgesamt 50 Einsätzen, Hilfeleistungen, Fehlalarmen alarmiert oder angefordert u.a. für: Gasflaschenexplosion, Pkw-Brände, Dachstuhl-Brand des Stadthotels, Hochwasser auf dem Rathausplatz, Verkehrsunfall Roermonder Straße, Jahrhunderthochwasser auf dem Rathausplatz und zum Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen Hoverhof. Bei der Schlussübung wurden Paul Savoir, Ferdi Dreschers und Leo Dreschers für ihre 40 jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr besonders geehrt. Der Löschzug bzw. Vertreter des Löschzuges nahmen u.a. an folgendem Ereignis teil: 

Am 17.9. traf der neue Rüstwagen (RW 1) in Übach ein und wurde seiner Bestimmung übergeben. Dieses Fahrzeug wird bis heute zur technischen Hilfeleistung eingesetzt.

 

Hauptbrandmeister i. R. Mathias Delahaye, der ehemalige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt starb am 31.10. im Alter von 79 Jahren. Er gehörte seit dem 1. März 1927 der Freiwilligen Feuerwehr an. In schwerer Nachkriegszeit, am 6. Dezember 1947, wurde er zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der damaligen Gemeinde Übach-Palenberg bestellt. Ihm fiel die schwierige Aufgabe zu, die Wehr "aus dem Nichts" wieder aufzubauen. Aufgrund seiner Erfahrung, seines unermüdlichen persönlichen Einsatzes und seiner Veranlagung, menschliche Kontakte zu pflegen, hat er diese Aufgabe erfolgreich gelöst.

Als Anerkennung für 40 jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr erhielten bei der Schlussübung das Feuerwehrehrenzeichen in Gold: Kreisbrandmeister Paul Savoir, Stadtbrandmeister Ferdinand Dreschers, Oberbrandmeister Leo Dreschers.

Der Oberfeuerwehrmann Peter Errens konnte am 08.11.1980 ein besonderes Jubiläum feiern: seit 25 Jahren stellt er den "St. Martin" in Übach dar. Trotz des Silberjubiläums denkt der 60jährige noch nicht ans Aufhören. Solange er auf dem Pferd sitzen kann, will er seine "Passion" fortsetzen. Seit fünf Jahren verkörpert er auch in Palenberg den "St. Martin".

 

1981

1981 waren 61 Einsätze zu verzeichnen u.a.: PKW-Brände, Überflutung Bahnhof, Katze von Dach geholt, Rinder vor Ertrinken gerettet. Bombenalarm Carolus-Magnus-Gelände.

Es fanden insgesamt 11 Übungen statt, darunter die Jahreshauptübung sämtlicher Feuerwehren der Stadt im Stadtteil Boscheln. Bei der Schlussübung wurde Willi Kreins für seine 25 jährige Zugehörigkeit der Freiwilligen Feuerwehr besonders geehrt. Der Löschzug bzw. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an den Feiern zum 25 jährigen Priesterjubiläum von Pater Maurer am 12.02. teil.

 

1982

In diesem Jahr standen die Wehrleute bei 60 Einsätzen bereit u.a.: Verkehrsunfall Stegh, Hochwasser Rathausplatz, Verkehrsunfall Merksteiner Straße.

 

1983

Der Löschzug Übach wurde zu insgesamt 46 Einsätzen, Hilfeleistungen angefordert, u.a.: Unfall Zweibrüggen, Lebensmüden gerettet, Wespenschwarm und am 14.9. Großbrand Waldschänke. Am 20.11. wurden die ersten Meldeempfänger an die Männer des Löschzuges Übach ausgehändigt. Mit der Einführung der stillen Alarmierung begann für den Löschzug Übach ein "neues Zeitalter". Der Sirenenalarm trat damit immer mehr in den Hintergrund.

 

1984

Der Löschzug stand 73 mal bereit u.a.: Tier aus der Wurm gerettet, Ölalarm, Verkehrsunfall Roermonder Straße, Wespennest, LKW-Brand.

Es fanden insgesamt 11 Übungen statt, darunter die Jahreshauptübung im Stadtteil Scherpenseel. Bei der Jahreshauptübung wurde Theo Lehnen für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwillige Feuerwehr geehrt. 1984 wurde eine Versammlung und eine Vorstandssitzung abgehalten. Der Löschzug bzw. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgenden Ereignissen teil: 30.03. Mahnkreuz im Rimburger Wald eingeweiht, 18.12. Indienststellung eines neuen Mannschaftswagens.

 

1985

Der Löschzug wurde zu insgesamt 67 Einsätzen, Hilfeleistungen und Fehlalarmen angefordert, u.a.: Eiszapfen entfernt, Rettung einer Katze, PKW-Brand, Verkehrsunfall Beggendorfer Straße, Person in Auto eingeklemmt, Fernseher implodiert, Verkehrsunfall Rolandstraße.

 

Der Löschzug hatte 57 aktive Mitglieder, 9 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.

 

1986

Insgesamt 89 Einsätze wurden registriert, u.a.: Bergung einer toten Person aus der Wurm, Ölofenbrand, Ölauslauf, Bienenschwarm eingefangen, Unfall in der Schley, Bombendrohung Realschule. Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgendem Ereignis teil:

  • 11.07. Großer Zapfenstreich auf dem Rathausplatz

1987

Der Löschzug Übach wurde insgesamt zu 91 Einsätzen angefordert, u.a.: Brand Rimburger Mühle, eingeklemmte Person in Personenkraftwagen, Gelenkbus umgekippt, eingeklemmte Person in Lkw.

Stadtbrandmeister Ferdi Dreschers trat am 26.2.1987 in die Alters- und Ehrenabteilung des Löschzuges über. Zu seinem Nachfolger als Stadtbrandmeister wurde HBM Bernd Beckers gewählt. Am 03.05.1987 traten der Löschzugführer HBM Johannes Pasch und sein Stellvertreter OBM Leo Dreschers zurück. Neuer Löschzugführer wurde HBM Franz-Josef Jäger. Zu seinem Stellvertreter wurde HBM Manfred Savoir bestellt. Der Löschzug Übach nahm am 14.6. an der Primiz von Pater Hans Werner Günter teil.

 

1988

Es waren 73 Einsätze zu verzeichnen, u.a.: Kaminbrand, Rimburger Hof, PKW-Brände, PKW-Unfall Roermonder Straße, Heizöl ausgelaufen.

Vertreter der Wehr nahmen u.a. an folgenden Ereignissen teil:

  • 24.03. Ernennung von Bernd Beckers zum Stadtbrandmeister durch den Rat der Stadt,
  • 31.03. Priesterjubiläum von Pater Leo Vieten.

1989

Der Löschzug Übach wurde zu insgesamt 94 Einsätzen alarmiert, u.a.: Pkw-Brände, Verkehrsunfall Poststraße, Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 221, Verkehrsunfall auf der Jülicher Straße und Verkehrsunfall in der Schley.

Am 10.06. wurde Kreisbrandmeister Paul Savoir aus dem aktiven Feuerwehrdienst in der Stadthalle Übach und im Anschluss daran mit einem großen Zapfenstreich auf dem Parkplatz vor der katholischen Grundschule verabschiedet. Hierzu waren zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik und Verwaltung sowie Feuerwehrleute aus nah und fern erschienen.

Der Löschzug Übach stellte am 13.06. einen Kommandowagen in Dienst, welcher mit Sponsorgeldern angekauft worden war.

Grund zur Freude hatte der Löschzug, am 17.02. konnte bereits das Richtfest und die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus gefeiert werden. Am 14./15.10., acht Monate später, war die Zeit der räumlichen Enge im alten Feuerwehrgerätehaus endlich vorbei. Es fand die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses an der Friedrich-Ebert-Straße statt. Im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" wurde das Feuerwehrhaus dem Löschzug und der Bevölkerung übergeben.

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