Löschgeräte_Standrohr_02

Schlauchtragekorb mit Hohlstrahlrohr

Der Schlauchtragekorb mit Hohlstrahlrohr ist mit 3-C-Schläuchen mit jeweils 15 m Schlauchlänge ausgerüstet. Um zügig einen erforderlichen Löschangriff vornehmen zu können, ist ein Hohlstrahlrohr bereits angekuppelt. Dem vorgehenden Angriffstrupp steht somit bereits in der Erstphase umfangreiches und leicht zu transportierendes Schlauchmaterial zur Verfügung.

Strahlrohre

Strahlrohre formen das aus einer Schlauchleitung austretende Wasser zu einem löschkräftigen Wasserstrahl (Löschstrahl). Strahlrohre werden in drei Größen - entsprechend den Weiten der Druckschläuche - normgerecht hergestellt. Nach ihrer Kupplungsgröße werden sie in D-, C- und B- Strahlrohre unterteilt.

 

Mundstücksweite

(Durchmesser)

Liter/Minute

Düsenweite

(Durchmesser)

Liter/Minute

D-Strahlrohr

4 mm

25

6 mm

50

C-Strahlrohr

9 mm

100

12 mm

200

B-Strahlrohr

16 mm

400

22 mm

800

Druckbegrenzungsventil

Das Druckbegrenzungsventil wird in die Förderleitung gekuppelt und sorgt dafür, dass hohe Drücke im System der Wasserförderung verhindert werden. Dazu leitet es einen Teil des sich stauenden und somit hohen Druck verursachenden Wassers ins Freie ab. Es ist so konstruiert, dass der Überdruck innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde abgebaut wird. Der Ansprechdruck lässt sich am Einstellknopf einstellen.

Zumischer mit automatischem Regelventil

Der Zumischer mit automatischem Regelventil wird eingesetzt, um dem in der Schlauchleitung transportierten Wasser Schaummittel zuzumischen. Aufgrund eines Fang- und Treibdüsensystems wird bei Durchfluss des Wassers das Schaummittel angesaugt. Die anzusaugende Schaummittelmenge lässt sich mittels einer Dosiereinrichtung in einem Bereich von 1 bis 6 % einstellen. Dieses Gerät gehört zum Aufbau eines Schaumangriffs.

Zumischer Z 2

Durchflussmenge = 200 l/min [Anhänger]

Zumischer Z 4

Durchflussmenge = 400 l/min

Zumischer Z 8

Durchflussmenge = 800 l/min

Mittelschaumrohr

Schaumstrahlrohre dienen dazu, aus einem (durch den Zumischer) richtig dosierten Wasser-Schaummittelgemisch und nach dem Injektorprinzip angesaugter Luft Luftschaum zu erzeugen. Das Verhältnis der Volumenvergrößerung von Luft und Wasser-Schaummittelgemisch wird als Verschäumungszahl bezeichnet. Diese hängt bauartbedingt vom verwendeten Schaumrohr ab - beim Mittelschaumrohr liegt sie bei einem Verhältnis von 1:20 bis über 1:200. Mittelschaum kann noch relativ gut geworfen werden, hat aber aufgrund des niedrigeren Wasseranteils geringere Kühlwirkung. Die Löschwirkung besteht im Kühlen und Ersticken.

Schwerschaumrohr

Schaumstrahlrohre dienen dazu, aus einem (durch den Zumischer) richtig dosierten Wasser-Schaummittelgemisch und nach dem Injektorprinzip angesaugter Luft Luftschaum zu erzeugen. Das Verhältnis der Volumenvergrößerung von Luft und Wasser-Schaummittelgemisch wird als Verschäumungszahl bezeichnet. Diese hängt bauartbedingt vom verwendeten Schaumrohr ab - beim Schwerschaumrohr liegt sie bei einem Verhältnis von 1:5 bis 1:20. Schwerschaum ist ein Schaum mit größerem Wasseranteil als Mittelschaum, mit dem man gute Wurfweiten und einen hohen Kühleffekt erzielen kann. Die Löschwirkung besteht im Kühlen und Ersticken.

Verteiler

Der Verteiler dient dazu, die durch eine grössere Schlauchleitung zugeführte Wassermenge in mehrere kleinere Schlauchleitungen zu verteilen. Die bei der Feuerwehr üblichen Verteiler haben einen Zugang und drei Abgänge. Jeder der drei Abgänge ist für sich durch ein Absperrorgan (z.B. Niederschraubventil oder Kugelhahn) absperrbar. Anwendung findet bei der Feuerwehr zumeist ein Verteiler mit B-Zugang und einem B (Sonderrohr)- und zwei C-Abgängen. Zu dem    B-Abgang gehört allerdings immer ein an einer Kette befestigtes Übergangsstück von B auf C.

Standrohr

Standrohre stellen den Anschluss zwischen Schlauchleitungen und Unterflurhydranten her. Das Standrohr wird mit dem am Fussteil befindlichen Bundring auf dem Standrohrsitz des Unterflurhydranten aufgesetzt und durch den unter die Hydrantenklauen eingreifenden Spannring durch Rechtsdrehen im Uhrzeigersinn festgezogen. Die Feuerwehren verwenden nur das Standrohr mit zwei separat abstellbaren B-Abgängen.

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